Showing posts with label herz? schlägt.. Show all posts
Showing posts with label herz? schlägt.. Show all posts

Monday, June 22, 2009

A LONG TERM PLAN

etwas in mir möchte sich entschuldigen. bei wem und für was, das weiss es nicht so genau. es muss aber was mit verstaubten gitarren und leeren zetteln zu tun haben. ich hatte andere dinge im kopf und im herz, gute dinge, die keinem weh tun. ich habe in den vergangenen monaten so viel erfahren, das sich noch immer nicht in worte fassen lassen will. natürlich ist es liebe, auch wenn das in meinen ohren vielleicht zu simpel klingt. denn da ist so viel neues und gutes mit dem keiner gerechnet hätte. ich am allerwenigsten. so sitze ich inmitten von neuen sprachen und ländern und leuten und möglichkeiten und liebe - und wundere mich. und fühle mich beschenkt. bald kann ich bestimmt auch danke sagen. in a song.

Sunday, July 27, 2008

IRGENDWO IM FLUSS

und während diesseits des rheins flüge gebucht, klamotten gekauft und rechnungen bezahlt werden, wird auf der anderen seite gegrübelt. darüber ob das alles so richtig ist, vermutlich. über mädchenherzen und die eigene emotionale konstitution. vielleicht auch über worst case szenarien, szenarien im allgemeinen, oder über die telefonrechnung des anderen.

hier freut man sich schon allein weil sich ausnahmsweise jemand sorgt.

Tuesday, July 15, 2008

GALORE

dermaßen ekelhaft gut gelaunt durch die fußgängerzone laufen, führt zu spenden an die zwei straßenmusikanten mit dem erfreulich ehrlichen schild "need money for beer and cigarettes". ist aber auch echt sonnig heute. drinnen und draußen.

Sunday, July 6, 2008

AUTSCHN.

das köpfe und herzen unter alkoholeinfluss nicht zwingend besser miteinander kommunizieren ist kein geheimnis und auch mir nicht erst seit gestern bewusst. immerhin hilft besagter einfluss am nächsten tag dabei sich und anderen zu verzeihen. warum ich der depp in diesem szenario bin ist mir dennoch schleierhaft.

ben folds, übrigens: prima typ.

Wednesday, July 2, 2008

BLOND ODER BRAUN

rhein, wein, jay und jay, nüsse und abendsonne auf dem schokoladenmuseum. geschichten über hüpfende herzchen und sehnsüchte. über lieder und inspiration und copyphobie. über das ansichranlassen und über das preisgeben. und zu später stunde noch etwas kammermusik in der dafür am besten geeigneten wg kölns. es wurde gelacht und geweint und gesungen und geschwiegen. weil das alles mal sein muss. nach all den masken der letzten wochen war das leben gestern wieder wirklich und gut.

Tuesday, April 1, 2008

POSTIN' HIGH

seit einigen tagen riecht es anders in der stadt. im gegensatz zu dieser klaren kälte neulich, riecht es überhaupt wieder nach etwas. frühling vielleicht. und wie sich das gehört, musste dringend was neues her. neuer schreibtisch, mit neuem weißen designwunder mit neuem betriebssystem. neue klamotten. neuer sessel. neue lieder. neue bücher. nur eins ist genau wie im letzten jahr: meine unergründbare vorliebe, die wenigen gelben strahlen mit alten, knarzenden hip hop perlen zu untermalen. macht sich auch gut zum frühjahrsputz, ehe die lieben eltern nach gefühlten 3 jahren mal wieder das auto nach köln bewegen.

und generell war die welt sehr, sehr gut zu mir heute. echt jetzt.

Thursday, February 14, 2008

für den colognely hearts club. habeuschlieb.

Tuesday, February 12, 2008

Thursday, September 6, 2007

THIS EPITAPH IS THE AFTERMATH

meine stimmung ist aufgeräumt in diesen tagen. und so sitze ich zur geisterstunde am rhein und sehe den schiffen zu. mache fotos. möchte flaschenpost verschicken (leider bin ich nicht aufgeräumt genug um stift und papier bei mir zu tragen). freue mich darüber den platz unter der bastei gefunden zu haben an dem man so herrlich dem nieselregen zusehen kann. und man schließt die augen und ein wenig fühlt sich alles an wie vor jahren an den landungsbrücken. nur nicht so schmerzerfüllt. und nicht so unbedarft. wieder daheim krame ich die eine schreckliche des'ree platte aus der hintersten ecke der sammlung, höre "down by the river" und muss feststellen, dass es nicht ganz so schön klingt wie in meinem kopf auf dem heimweg. also entscheide ich mich doch für mr. waits - in erinnerung an den einen perfekten abend mit whiskey und der geheimen freundschaftsclub-freundin. den abend, der schon am nachmittag anfing und mit der "small change" endete. und bei den ersten tönen von "as time goes by" muss ich endlich von herzen lachen.

I got me a bottle and a dream
it's so maudlin it seems

Thursday, August 30, 2007

IT'S LIKE SUNDAY AFTERNOON ON A WEDNESDAY

von einer sonnigen wiese ins café unter den linden. meter machen in der verhältnismäßig leeren fußgängerzone. überhaupt: zu fuß gehen. mit dem bisschen leichtigkeit was noch aus hamburg mitgekommen ist und dem soon-to-be-ex-hamburger im gepäck. am rhein sitzen und schiffchen gucken. feststellen wie groß der dom eigentlich ist. durch die kleinen leeren gassen am möchtegern-fischmarkt laufen. premium sightseeing für den alten neu-kölner und für mich. beide aus unterschiedlichen gründen etwas angeschlagen, aber letztlich guter dinge.

wenn sie dich fragen wo wir waren
sag: dort wo wir hingehören
dort wo die schiffe fahren.

Tuesday, August 28, 2007

EINE GRENZENLOSE LIEBE GEGEN DIE PAAR HUNDERT KILOMETER


eine woche plus eins mit den tiefsten lows und den höchsten heights. mit dem lexikon der unwissenheit beginnt und endet die reise zu freunden. den alten, den neuen, mit ihren bekannten und unbekannten seiten. konzerte, filmdreh, geldaufdenkopfgehaue, kaffee, partyhopping per limousine, krisen, nieselregen, astra, abende auf dem balkon, ein morgen am hafen, mittagsmartinis, grillen im restsommer, wiedergefundenes, versäumtes, kellerlöcher und straßencafés.


ich habe in dieser verlängerten woche menschen beim leben zugesehen und fühle mich nun ein stückchen voller und ein eckchen leerer als noch vor 8 tagen. ich habe mich viel erinnert. an die anderen male in dieser stadt mit ihren menschen. an die rille. an dom-besuche in der kindheit. an den kleinen horrorladen. an köln.

und dann die rückfahrt mit dem gleichen bahn-journal. das alte band-foto das mich vor ein paar tagen noch freudig begrüßte, verabschiedet sich nun leise schmunzelnd auf bald.


it's times like these you learn to live again.

Monday, May 28, 2007

PROUD MEMBER OF THE COLOGNELY HEARTS CLUB™

das war alles sehr schön. vor, während und nach der hochzeit. die unfassbare stilsicherheit von anreise und auftritt (ich will ein anerkennendes schulterklopfen für die zigarettenspitze). das große fröhliche wiedersehen. die träne im knopfloch während "the nearness of you" . das "ja", der kuss und die unkoordinierte rosenschmeißerei. die bekannten und unbekannten gesichter. die rede. die nacht auf der burg. das sich-zu-jedem-zeitpunkt-gut-aufgehoben-fühlen. das wunderhübsche kleine hotel am fluß (fast direkt neben dem anderen). das treffen am nächsten morgen mit recht viel anregendem. und kaffee. die parkplatzparty. die fahrt im spaßmobil. der tag in koblenz. die nudeln mit soße. der viele murks in unseren köpfen, in unseren herzen und auf unseren zungen. die vielen gesänge: ganz alte, alte, neue, ganz neue. das klischeefrisbeespielen in der sonne. der eine abschied am bahnhof. die nacht in der man sich doch nicht trennen wollte. mit noch mehr musik und worten. der morgen mit besserem kaffee. der große regen der den ganzen dreck aus den straßen spülte. der andere abschied am bahnhof und wie wir noch immer sangen. ich hätte keine sekunde missen mögen. wie könnten wir einsam sein, da ich doch euch habe wie ihr mich.

die sich zugehörig fühlenden und deren sympathisanten dürfen sich gerne folgenden button klauen.




"times that are coming are smiling at me
late nights and drinking will make it complete
dancing with flowers and jump in the sea
with these kind of feelings

i’ll always be free."

Saturday, May 19, 2007

THESE SECONDS WHEN I'M SHAKING LEAVE ME SHUDDERING FOR DAYS

und dann sitzt da dieser junge neben mir im zug und sieht aus wie sein zwillingsbruder. groß und schlank und bärtig. und dieses kinn und die nase. und, ach, die augen, auch die haare und das grinsen erst. aber diese klamotten würde er nie tragen. und die fußballzeitung würde ihn eh nicht interessieren. und diese eine falte fehlt. die vom vielen grübel und ärgern und vom verstehen wollen. die falte, die so tief ist, dass sie auch beim lachen nie ganz verschwindet. die auch im schlaf noch immer da ist. so als würde er im traum noch immer grübeln. und wollen. und ich kann den blick einfach nicht von diesem gesicht abwenden, wie es sich in der fensterscheibe neben mir spiegelt und verschwimmt und sich mit dem bild aus meiner erinnerung mischt und ergänzt und wieder verschwimmt und sich wieder spiegelt.

Sunday, March 25, 2007

ACROSS THE LAND

Would it be so wrong to tell you
How I've missed you since I left

und wie ich dort so sitze, auf der sonneninsel am ende des bahnsteiges und mich heimlich über die halbe stunde verspätung freue, da fällt mir mit einem mal wieder ein wann ich hier zuletzt saß. nicht weil die sonne so schön geschienen hätte, sondern weil ich keine anderen menschen mehr ertragen wollte nachdem der junge und ich uns verlassen haben. frühling, remember? so mit schlimmen enden und neuen anfängen und viel schmerz und viel hoffnung. und wie man sich nicht vorstellen wollte wie das alles werden soll und doch wollte das es irgendwie wird. und wie dann alles irgendwie geworden ist. all das und mehr in a heartbeat. und wie man zum ersten mal nur mit lachenden augen zurückblickt und in der jeanstasche ein paar lieder von damals findet, die man plötzlich wieder hören möchte. und man wünscht sich die verspätung würde noch für ein bier an der promenade reichen, damit man sich nach all der zeit endlich mit dem platz versöhnen kann. weil man niemandem böse sein will wenn frühling ist.

Wednesday, February 28, 2007

VERGESSEN

wenn wir uns von zeit zu zeit treffen fällt mir danach ein, dass ich ein bisschen verliebt bin. heute weiß ich das schon vorher.

Sunday, December 31, 2006

OBJECTS IN THE REAR VIEW MIRROR

ich möchte ergänzend hinzufügen, dass [rückblickend betrachtet] an diesem jahr nichts wirklich von grund auf schlecht war. wir sind noch immer da.

You love, you learn
You cry, you learn
You lose, you learn
You choke, you learn
You laugh, you learn
You choose, you learn
You ask, you learn
You live, you learn

[What's the score here? What's next?]

Sunday, December 24, 2006

SAVE AND WARM

um mitternacht bei bennys konzert haben 500 menschen "happy birthday, lieber jesus" gesungen (und alle 3 strophen von "wie schön, dass du geboren bist"). das passiert in jedem jahr und wenn möglich bin ich auch dort. weil man an weihnachten feiern sollte. und weil man verdammtnochmal die menschen umarmen sollte die man liebt. deshalb sollten sich all diejenigen, die ich wegen meiner reise in die heimat heute nicht sehe, auch herzlich umarmt fühlen. nicht weil weihnachten ist. sondern weil ich euch lieb hab.

denkt euch ein wenig schnee, rückt näher an den ofen und passt gut auf euch auf.

Tuesday, December 12, 2006

MERRY LITTLE TIME MACHINE

heute versehentlich nach feierabend in die fußgängerzone geraten und was soll ich sagen: war nicht so fies wie ich's in erinnerung hatte. im gegenteil. überall hat's unfassbar lecker gerochen, das gedrängel hielt sich in verträglichen grenzen und das einzige weihnachtslied das ich gehört hab war "have yourself a merry little christmas" - und das lief nur in meinem privatkopf. einen riesigen toffe-nut latte später hatte ich seit langem mal wieder dieses grinsen auf den lippen. das einfach kommt und geht wann es will. damit hab ich mich dann auch in die geschäfte getraut. nichts brauchen, nur mal stöbern. und selbst dort: lustige menschen an der kasse die sich über passendes kleingeld freuen, douglas-damen die mich in ruhe lassen und nicht eine ernstzunehmende schlange. ich muss im raum-zeit-kontinuum eindeutig irgendwo falsch abgebogen sein.

[letztendlich hat die zeit mich dann beim warten auf die u-bahn wieder eingeholt. und zwar mit folgenden worten: "ey isch will nisch ebertplatz! wofür bin isch denn jetzt neumarkt gekommen?!"]

Friday, October 20, 2006

BOTH HANDS

I am walking out in the rain
And I am listening to the low moan of the dial tone again
And I am getting nowhere with you
And I can't let it go
And I can't get through to you


"Und dann gibt es da noch immer so Sachen mit meiner.."

[neinsagesnichtsagesnichtbittesagesnicht]


"..Exfreundin.."


[d'oh]

"..Aber jetzt laber ich dich schon wieder voll. Was wolltest du sagen?"

[Dass ich mich in dich verliebt habe. Und das es mir leid tut, wenn du damit im Augenblick nichts anfangen kannst. Und das es mir weh tut, weil sich daran wohl auch nichts ändern wird. Und das ich mich beschissen fühle. Beschissen von allen Kerlen die jemals in mein Leben getreten sind und mich hoffen gemacht haben. Weil keiner von ihnen mich geliebt hat. Kein einziger. And it is no fun. Und ich wollte dir sagen was du mir gesagt hast, als wir zuviel getrunken hatten. Weil du die wichtigen Sätze vergessen hast. Die Sätze die überhaupt erst Hoffnung gemacht haben. Ich wollte sagen dass ich dich dafür hassen möchte, dass du seit heute nicht mehr du bist, sondern nur noch einer von diesen Kerlen. Von denen die mir sagen dass ich großartig bin und dann das andere Mädchen küssen. Von denen, die sich schuldig fühlen und denen alles einfach nur Leid tut. Von denen, die meine Freunde beiben möchten, weil ich so ein toller Mensch bin. Ich wollte dir sagen dass es nichts gibt was du sagen könntest. Ich wollte dir sagen dass mir das alles auch Leid tut. Weil ich es hätte wissen müssen. Weil es noch nie anders war.]
"Nö, ich wollte nur fragen ob wir demnächst mal wieder 'n Bier trinken gehen."
[Und ich wollte dir sagen dass es mir Leid tut dass ich dir nichts davon erzähle. Weil es weh tut. Weil ich weinen würde. Und weil es nichts ändert. Ich weiß das. Vertrau mir. Ich kenn' mich da aus.]

Monday, October 9, 2006

AND SO BY THE WAY, I THANK YOU


Wir müssen uns beschützen so gut das irgend geht.


Entgegen allen Befürchtungen geht's mir recht gut. Ich hab noch ein paar Tage frei, freue mich auf meinen neuen Job, und die Tatsache, dass sich heute gleich zwei Menschen ernsthaft nach meinem Befinden erkundigt haben hilft ungemein. (Ach kommt, Kollegen: Ihr habt euch doch abgesprochen!)

God, it's been a long time since anybody asked me that... I'm great. Thank you.